Komplementärmedizin

Komplementärmedizin bezeichnet medizinische Verfahren, die ergänzend zur klassischen Schulmedizin eingesetzt werden, um das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen und Heilungsprozesse zu fördern.


Komplementärmedizin umfasst eine Vielzahl von Behandlungsmethoden, die ergänzend zur konventionellen Schulmedizin angewendet werden. Ziel ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, die Lebensqualität zu verbessern und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten ganzheitlich zu fördern.

Zu den bekanntesten Methoden gehören

Ein wesentliches Merkmal der Komplementärmedizin ist der individuelle, oft ganzheitliche Behandlungsansatz. Dabei werden nicht nur die Symptome betrachtet, sondern auch psychische, soziale und emotionale Aspekte einbezogen. Die komplementären Methoden werden meist zur Unterstützung bei chronischen Erkrankungen, zur Schmerztherapie, in der Rehabilitation oder zur Prävention eingesetzt.

In vielen Ländern ist Komplementärmedizin zunehmend anerkannt und wird teilweise auch in integrativen medizinischen Einrichtungen praktiziert, wo Schulmedizin und ergänzende Verfahren Hand in Hand gehen. Wichtig ist, dass komplementäre Maßnahmen nicht als Ersatz für notwendige medizinische Behandlungen verwendet werden, sondern als ergänzende Unterstützung unter fachlicher Begleitung.